Freitag, 26. Oktober 2012

Elterngespräch Töchterchen

Neben der ganzen Sorgerei hat auch noch ein sehr entspanntes, erfreuliches Elterngespräch über die kleine Miss statt gefunden, das ich nicht unterschlagen möchte. Alles super, alles toll. R. ist ihrem Alter sprachlich weit voraus (wusste ich), ist die einzige in ihrer Gruppe, die bereits Rollenspiele macht und sogar Regisseur spielt (wusste ich- also, dass sie es tut, nicht, dass sie die einzige ist), ist neugierig, freundlich, sehr selbstbewusst und kontaktreudig. Sie ist scheinbar ein "Magnet" für andere Kinder, alle wollen mit ihr spielen, sie ist immer mitten drin (dachte ich mir). Sie kümmert sich um ihre Freunde, ist besorgt, wenn jemand weint (das freut mich), aber auch sehr gerne stur und bockig, wenn es nicht nach ihrer Nase geht (ach!). Die Regeln im Kindergarten versteht sie aber und sieht dann auch irgendwann ein, dass sie mit Bockerei nicht weiterkommt (Das ist zu Hause auch so, außer, dass ich auf dem Weg zu ihrer Erkenntnis immer noch leider manchmal die Geduld verliere).

Ach, das kleine Mädchen! Es hat einfach so ein verdammtes Glück mit seinem Naturell. Es geht auf andere zu, es geht seinen Weg, es ist einfach glücklich in großen Gruppen, es findet selbstbewusst, aber freundlich seinen Platz. Ich freue mich sehr darüber. Und mein Gefühl, dass es trotz allem Anstrengendsein im Kleinkindalter natürlich letztlich ganz gut ist, wenn ein Menschenkind sich durchzusetzen weiß, wird mal wieder bestätigt.

Kein Grund zur Sorge an dieser Stelle. Das kleine Mädchen ist ein glückliches Kindergartenkind!


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Übrigens meinte der besagte Dr. Biedermann beim ersten Blick auf´s Töchterchen mit einem ziemlich lustigen Grinsen in meine Richtung: "Diesch Kindle isch in jeder Hinsicht energisch, hob´sch Rescht?"
"Volltreffer", lautete meine ob seiner Erfahrung sehr faszinierte Antwort.

Kommentare:

  1. Wunderbar! Kannste stolz sein auf die kleine Miss!
    Nur beim schwäbisch erlaube ich mir, Dich zu korrigieren ;-). Nicht überall gehört ein "sch" hin, insbesondere "ich" heißt auf schwäbisch niemals "isch". Denn "isch" heißt "ist" und "Ich" heißt nur "I". Alles klar? Korrekt würde es also heißen: "des Kindle isch in jädär Hinsicht sähr energisch. Hob i Recht?" ;-) Jetzt woischs!

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    1. Haha, ja, ich wollte noch dazu schreiben, dass ich keine Garantie für Richtigkeit übernehme. Für mich hörte sich tatscächlich alles nach SCH an .... :-))

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  2. Kann ich gut verstehen, geht mir sogar auch manchmal so, nach längerer Abstinenz ;-)

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  3. Das klingt wirklich toll. Ich finde, dass macht es einem als Mutter wirklich um einiges "leichter" ins Berufsleben zurück zu kehren, wenn man sein Kind gut aufgehoben weiß und dass es sich dort pudelwohl fühlt & gut entwickelt. Dieses Kita-Eltern-Gespräch haben wir übernächste Woche :)), nachdem die Untermieterin nun seit August in die Kita geht. Ich bin gespannt. Und weiß eigentlich gar nicht, was sie uns erzählen, weil ich schon täglich beim Abholen sämtliches Feedback bekomme ;) (Sie ist als Jüngste quasi der Hahn im Korb in der Kita. Und auch sehr glücklich dort:)))

    Für was für eine Kita habt ihr euch in Ddorf entschieden?

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    1. Huhuuuu....wir sind hier im Vorstadtkaff in einer Elterninitiative, die ein sog. "offenes Konzept" hat, also Montessori-basierend (Stammgruppen, in denen aber nur Morgen- und Abschlusskreis stattfindet, davon abgesehen bleiben die Erzieherinnen in ihren Bereichen- zB Atelier, Bauraum, Rollenspielbereich, Turnhalle- und die Kinder entscheiden frei, welches Angebot sie am jeweiligen Tag annehmen). Bin sehr überzeugt von Konzept, aber auch der Umsetzung durch das Personal. Am liebsten würde ich dort selbst in den Kindergarten gehen.....
      Die Kleinen (U3) sind noch etwas abgeschirmt in ihrer Gruppe, wenn sie möchten, aber meine Tochter möchte offenbar nicht ... :-))

      Sehr schön, dass es der Untermieterin dort so gut geht!!!!

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