Montag, 28. Januar 2013

Krankenstation

Ping-pong mäßig werden die Viren hier von einem zum anderen und wieder zurück verteilt. Da nützt alles Händewaschen und -desinfizieren nix. Und man kommt zu überhaupt nichts mehr. Gott sei Dank konnte ich mein eigenes Halskratzen von letzter Woche mit Salbei und heißer Zitrone zurückdrängen. Schwächeln ist nichts für Mamas. Heute Morgen war ich guter Dinge, die Kinder in den KiGa schicken zu können, als die Morgenmilch mit hohem Schwall wieder aus der kleinen Miss herauskam und sich malerisch auf ihrem Bett verteilte. Seufz.

Da hilft nur noch Soul Food. Eben einen großen Topf Milchreis gekocht (wie Oma: im Bett quellen lassen), mit viel Vanille und nicht zu süß. Auch, wenn die kleine Miss heute auf Milchentzug ist und der große Junge Milchreis nicht mag, ist mir wurscht. Ess ich eben alles alleine auf!

Kommentare:

  1. Ohje, Ihr Armen! Gute Besserung an Euch Drei! Und Milchreis im Bett aufquellen lassen??? Noch nie gehört.

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    1. Von meiner Omi in den Nachkriegsjahren praktiziert, um Energie zu sparen. Ist aber auch toll, weil es nicht anbrennt: Milch aufkochen lassen, Milchreis rein, Deckel drauf, Zeitungspapier um den Topf und dann den Topf ins Bett stellen und schön muckelig zudecken. Anderthalb Stunden später ist alles fertig und perfekt (Zucker und Gewürze erst zum Schluss dazu, sonst wird der Reis nicht so schön weich).

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  2. Ach Mennonit, schnelle und gute Besserung!

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    1. Danke, alle auf dem aufsteigenden Ast! :-))

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